Urlaubstrailer
Player-Symbol Player-Symbol Player-Symbol Player-Symbol
Die Rappls stellen sich vor:
Die Familie
 

Die Familie

Das sind Ihre Gastgeber

 

Wo sind Eure Lieblingsplätze am Chiemsee?

Herta Rappl

Mein Lieblingsplatz ist auf der Bank vor dem Haus mit dem herrlichen Blick auf den Chiemsee. Von dort aus kann man mit dem Wechsel die wunderschönen Farben der verschiedenen Jahreszeiten beobachten.

Liliana Anna Rappl

Ich bin froh, dass ich am Chiemsee aufwachse, weil da kann ich mich an so viel schönen Plätzen mit meinen Freunden treffen. Gerne trinke ich im Inselblick mit meinen Freundinnen frisch gepresste Säfte.

Josef Francesco Rappl

Ich wachse gerne am Chiemsee auf, weil da kann ich meinem liebsten Hobby nachgehen, nämlich dem Fischen. Ansonsten liebe ich auch Fußball und da ist es ja besonders gut, dass der FC Bayern in der Nähe ist.

Benedikt Antonio Rappl

Ich wachse gerne am Chiemsee auf, weil ich hier gleich am Wasser bin und sehr gerne baden gehe, und es eine super Eisdiele in Gstadt gibt.

Julia Rappl

Ein wahrer Kraftplatz für mich ist die Kirche der seligen Irmengard auf der Fraueninsel. All unsere Kinder wurden hier getauft. Ein wunderschönes Bauwerk! Und nach jedem Besuch gibt es noch eine leckere Fischsemmel.

Josef Alexander Rappl

Mein Liebster Platz ist auf unserer Sonnenterrasse, ganz vorne mit Blick auf alle Inseln und den Insulanerhafen. Schon ganz früh das bunte Treiben beobachten und eine heiße Tasse Kaffee dabei genießen.

 

Josef Rappl VI.

Josef Rappl VI. wurde im Jahr 1962 geboren und wuchs gemeinsam mit seiner Schwester Maria im Rapplhof (Hausname Huberhof) auf – dem heutigen Hotel ChiemseePanorama.

Bereits seit seiner Kindheit liebte er das Fotografieren und Filmen. Es war eines seiner größten Hobbys und begleitete ihn sein ganzes Leben lang.

Nach der Schulzeit begann er den Bootsverleih zu übernehmen, zu erweitern und stetig weiterzuentwickeln. Man kann mit Sicherheit sagen, dass seine Boote am Chiemsee zu den gepflegtesten gehörten.

Außerdem besaß er das Kapitänspatent und arbeitete früher selbst als Kapitän bei der Chiemsee-Schifffahrt. Die Liebe zum Wasser und zum Chiemsee begleitete ihn somit sein gesamtes Leben.

Josef Rappl VI. war Vater von zwei Kindern und stolzer Opa von drei Enkelkindern. Große Freude hatte er außerdem an seinen Youngtimern – ganz besonders an Fahrzeugen von BMW und Mercedes.

Sehr gerne reiste er an den Gardasee, machte schöne Ausflüge und genoss die gemeinsamen Momente mit seiner Familie. Am liebsten war er zuhause, denn das bedeutete für ihn dort zu sein, wo seine Familie war – und natürlich am geliebten Chiemsee mit seinem Bootsverleih.

Wer noch mehr über Josef Rappl VI. erfahren möchte, kann dies hier auf der Seite vom Bootsverleih.

 
 

Josef Rappl V.

1931 in Gstadt geboren, wuchs er bei seinen Eltern auf dem Huberhof auf. Nach dem Besuch der Volksschule begann er eine Bootsbauerlehre auf der Fraueninsel und übernahm schon mit 23 Jahren die Verantwortung für das elterliche Café "Überfahrt". Im Laufe der Jahre erweiterte er den Betrieb, eröffnete einen Bootsverleih, eine Pizzeria und baute Parkplätze in Gstadt. Neben seinem unternehmerischen Engagement war Josef Rappl auch leidenschaftlicher Naturfreund und schuf eine private "Ranch" mit Tieren und einem liebevoll gestalteten Areal. Seine Liebe zur Politik dokumentierte er in umfangreichen Tagebüchern, die sechs Jahrzehnte persönliche Chronik umfassen. Josef Rappl wird uns als Familienmensch, treusorgender Vater und liebevoller Opa in Erinnerung bleiben.

 

8 Generationen Josef Rappl in Gstadt a. Chiemsee

Hierzu ein Artikel aus der lokalen Tageszeitung.

Die Chronik der Familien Rappl in Gstadt a. Chiemsee

Familien-Chronik

Die Geschichte der Familie Rappl beginnt lange bevor es Hotels, Tourismus oder Urlaub am Chiemsee gab.

Bereits 1787 wurde Josef Rappl I. geboren. Damals lebte die Familie noch in Hochstätt bei Rimsting. Bayern war geprägt von Landwirtschaft, harter Arbeit und einfachen Höfen. Es gab keine Eisenbahn, keinen Strom und keine Urlauber am Chiemsee.

Zur Zeit von Josef Rappl I. erschütterte die Französische Revolution Europa. Napoleon führte Kriege durch ganz Europa und Bayern wurde schließlich zum Königreich Bayern. König Max I. Joseph regierte Bayern und die Welt begann sich langsam zu verändern.

Das Leben bestand damals aus harter körperlicher Arbeit, Landwirtschaft und dem täglichen Kampf mit Wetter und Natur.

Josef Rappl II., geboren 1816, erlebte bereits die ersten großen Veränderungen der modernen Welt. Während seiner Lebenszeit entstanden die ersten Eisenbahnen in Bayern und Dampfschiffe fuhren über die Seen. König Ludwig II. wurde 1845 geboren und Bayern entwickelte sich langsam zu einem romantischen und touristisch interessanten Land.

Auch der Chiemsee begann langsam, erste Sommergäste anzuziehen.

Die eigentliche Verbindung der Familie Rappl mit Gstadt begann schließlich mit Josef Rappl III., geboren 1859.

Er war der Erste der Familie, der auf den heutigen Hof in Gstadt einheiratete. Obwohl selbst ein Hof in Rimsting vorhanden war, fiel damals die Entscheidung, diesen zurückzulassen, weil es hier am Chiemsee schöner sei und man nicht zwei Höfen gleichzeitig gerecht werden könne.

Josef Rappl III. lebte in einer faszinierenden Zeit:

• König Ludwig II. ließ ab 1878 Schloss Herrenchiemsee erbauen,
• Elektrizität hielt Einzug,
• Telefone wurden erfunden,
• die ersten Automobile entstanden,
• das Deutsche Kaiserreich entstand 1871.

Er erlebte also die Zeit von:

• König Ludwig II.,
• Otto von Bismarck,
• Kaiser Wilhelm
und den Beginn des modernen Deutschlands.

Zu jener Zeit kamen die ersten Touristen an den Chiemsee. Menschen aus den Städten bestaunten die Berge und fragten ihn oft:

„Wie sind eigentlich die Berge entstanden?“

Die legendäre Antwort lautete:

„Vom Aushub vom Chiemsee.“

Eine Geschichte, die bis heute weitererzählt wird.

Josef Rappl IV., geboren 1897, musste als junger Mann in den Ersten Weltkrieg ziehen. Er erlebte:

• den Untergang des Kaiserreichs,
• die Weimarer Republik,
• Inflation,
• große Armut,
• die spanische Grippe,
• die Weltwirtschaftskrise
und später den Zweiten Weltkrieg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Josef Rappl IV. zuhause. Der damalige Huberhof galt zu dieser Zeit als der zweitgrößte Bauernhof im Dorf, obwohl man nur sechs Kühe hatte.

Zusätzlich betrieb er die sogenannte Überfahrt in Gstadt. Menschen wurden damals mit dem Ruderboot von Gstadt auf die Fraueninsel übergesetzt.

Genau aus dieser Zeit entstand auch der Name „Zur Überfahrt“, weil sich an dieser Stelle früher die Überfahrt zur Fraueninsel befand.

Neben der Landwirtschaft begann Josef Rappl IV. bereits früh mit kleinen touristischen Angeboten:

• der Überfahrt mit dem Ruderboot,
• später dem Café zur Überfahrt und
• dem Vermieten von Parkplätzen sowie Fahrradstellplätzen.

In seine Zeit fiel außerdem die große Entwicklung der Chiemsee-Schifffahrt. Der berühmte Raddampfer „Ludwig Fessler“ wurde 1926 gebaut und fährt bis heute über den Chiemsee.

Später wurde Josef Rappl IV. Bürgermeister von Gstadt. Damals wurden Bürgermeister oft nicht wegen großer Reden gewählt, sondern weil die Menschen ihnen vertrauten.

Mit Josef Rappl V., geboren 1931, begann der Tourismus in der Familie eine immer größere Rolle zu spielen.

Er erlebte:

• den Zweiten Weltkrieg als Kind,
• die Nachkriegszeit,
• das Wirtschaftswunder,
• die Ölkrise,
• die Zeit von Franz Josef Strauß,
• die Mondlandung,
• Fernsehen,
• Computer
und später sogar das Internet.

Politik und die Entwicklung Bayerns interessierten Josef Rappl V. Zeit seines Lebens sehr. Besonders die Zeit von Franz Josef Strauß prägte ihn, weil Bayern damals wirtschaftlich aufblühte und sich stark veränderte. Gespräche über Politik, Bayern und die Zukunft gehörten für ihn oft genauso zum Alltag wie die Arbeit am Chiemsee.

Noch heute sagt man in Gstadt, dass Josef Rappl V. die Hälfte der Bäume im Ort gepflanzt habe.

Außerdem schrieb er ungefähr 500 Tagebücher und dokumentierte damit Wetter, Menschen, Geschichten und den Wandel des Chiemsees über Jahrzehnte hinweg.

Vor allem erkannte Josef Rappl V. früh, wie wichtig Grundstücke und Parkplätze für die Zukunft des Tourismus werden würden.

Durch zahlreiche Grundstückstausche gelang es ihm über viele Jahre hinweg, aus einem Betrieb mit ursprünglich wenigen Parkplätzen schließlich den größten Parkplatz im Dorf zu schaffen.

Eine Entscheidung, die damals vielleicht unscheinbar wirkte, heute jedoch ein wichtiger Teil des gesamten Betriebs ist.

In den 1960er-Jahren begann Josef Rappl V. außerdem mit dem Bootsverleih am Chiemsee.

Schon damals spielte Umweltbewusstsein am Chiemsee eine wichtige Rolle. Statt auf laute Motorboote setzte man bewusst auf ruhige Elektroboote, um die Natur und die besondere Atmosphäre des Sees zu erhalten.

Viele der Boote stammen bis heute von der Bootswerft Heistracher auf der Fraueninsel und werden teilweise noch immer vermietet.

So entstand bereits damals eine Philosophie, die bis heute geblieben ist:
Qualität, Ruhe, Natur und ein respektvoller Umgang mit dem Chiemsee.

Josef Rappl VI., geboren 1962, führte dieses Bewahren von Erinnerungen auf seine eigene Weise weiter.

Neben Tagebüchern entstanden über Jahrzehnte hinweg unzählige Filmaufnahmen – von Super-8-Filmen bis hin zu modernen Kameras.

Familie, Chiemsee, Baustellen, Jahreszeiten und besondere Momente wurden dokumentiert und archiviert.

Noch heute sagen viele Menschen rund um den Chiemsee, dass Josef Rappl VI. die gepflegtesten Boote am gesamten Chiemsee hatte.

Große Leidenschaft galt außerdem schönen Automobilen. Besonders Fahrzeuge von BMW und Mercedes wurden über viele Jahre hinweg gesammelt und mit großer Liebe gepflegt.

Josef Rappl VI. hatte am Bootsverleih außerdem den heutigen Steg mit insgesamt 16 Plätzen gebaut, welcher nach seinem Tod liebevoll nach ihm benannt wurde und bis heute eine schöne Erinnerung an ihn ist.

Der Steg wird dabei nicht nur für die Boote genutzt, sondern dient vielen Gästen heute auch als beliebter Badesteg direkt am Chiemsee.

Über fast 50 Jahre hinweg kümmerte er sich mit großer Leidenschaft und Hingabe um den Bootsverleih, die Boote, die Gäste und gleichzeitig um die gesamte Familie.

Viele Menschen verbinden den Bootsverleih bis heute mit seiner ruhigen, gepflegten und verlässlichen Art.

Heute wird die Geschichte der Familie Rappl von Josef Alexander Erich Rappl VII. gemeinsam mit seiner Frau Julia Rappl weitergeschrieben, welche 2015 geheiratet haben.

Gemeinsam mit ihren drei wundervollen Kindern Liliana Anna Rappl, Josef Francesco Rappl und Benedikt Antonio Rappl sowie der Oma, der liebevoll genannten „Tante Herta“, versuchen sie jeden Tag, die Werte, die Herzlichkeit und die Gastfreundschaft der Familie weiterzuführen, damit auch die nächsten Jahrzehnte eine schöne Geschichte der Familie Rappl am Chiemsee geschrieben wird.

Trotz allem blieb die ursprüngliche Idee der Familie über all die Generationen hinweg immer dieselbe:
einen Ort zu schaffen, an dem Gäste sagen:

„Das ist der schönste Platz am Chiemsee.“

Nicht immer größer werden,
sondern jedes Jahr ein kleines Stück schöner,
herzlicher
und besonderer.

Denn am Ende sind es nicht nur Gebäude oder Zimmer, die einen Ort ausmachen —
sondern die Menschen,
die Geschichten,
die Erinnerungen
und das Gefühl,
willkommen zu sein.

Vielleicht beschreibt genau das die Geschichte und die Philosophie der Familie Rappl am besten.